WeWeb Planübersicht (2025)
WeWeb bietet vier Pläne:
- Free: 1 App, WeWeb-Subdomain, WeWeb-Logo sichtbar, keine eigene Domain. Gut zum Kennenlernen des Tools. - Starter (49 USD/Monat): 1 App, eigene Domain, kein WeWeb-Logo, 10 Collection-Objekte pro Seite. Hier laufen die meisten kleineren Apps. - Business (149 USD/Monat): unbegrenzte Apps, unbegrenzte Collection-Objekte, Priority-Support, SLA. Die richtige Stufe für SaaS in Produktion. - Enterprise: individuelle Preisgestaltung, dedizierter Support, angepasste SLAs und SSO für dein Team.
Wichtig: WeWebs Preisgestaltung erfolgt pro Workspace, nicht pro Nutzer. Du zahlst keine Gebühr pro Endnutzer — nur die Workspace-Gebühr. Das macht die Kostenkalkulation vorhersehbar, egal wie schnell deine Nutzerbasis wächst.
Die echten Gesamtkosten des Stacks
WeWeb ist nur das Frontend. Hier sind die typischen Stack-Kosten für eine SaaS-App in Produktion mit 5.000 MAU:
- WeWeb Business: 149 USD/Monat - Supabase Pro: 25 USD/Monat (8 GB Datenbank, 100 GB Bandwidth) - Xano Base: 85 USD/Monat (10.000 API-Aufrufe/Stunde) - Make Core: 9 USD/Monat (für Automatisierungsflows) - Gesamt: ca. 270 USD/Monat (rund 250 Euro)
Zum Vergleich Bubble bei 5.000 MAU: 399 USD/Monat für den Production-Plan — und das nur für Bubbles monolithischen Stack ohne dedizierte Backend-Datenbank. Für Berliner oder Münchner Startups, die bei Point Nine, HV Capital oder Cherry Ventures pitchen, ist die niedrigere laufende Kostenbasis auch ein Argument im Businessplan.
WeWeb vs. Bubble: Total Cost of Ownership
Bei 5.000 MAU: - WeWeb-Stack: ca. 270 USD/Monat - Bubble: ca. 399 USD/Monat
Bei 50.000 MAU: - WeWeb-Stack: ca. 500–700 USD/Monat (Supabase skaliert auf größere Datenbank- und Bandwidth-Stufen) - Bubble: ca. 799–1.299 USD/Monat (Bubble wird bei Wachstum deutlich teurer)
Der WeWeb-Stack kostet auf jeder Skalierungsstufe 30–50 % weniger. Und die Performance ist besser — CDN-ausgeliefertes Frontend, dediziertes PostgreSQL und horizontal skalierbares API. Für schnell wachsende Startups im Berliner Ökosystem, wo Infrastrukturkosten vor der nächsten Finanzierungsrunde genau geprüft werden, ist der Unterschied spürbar.
Was der Starter-Plan nicht kann
Das häufigste Problem: Starters Beschränkung auf 10 Collection-Objekte. Das bedeutet, dass Listenkomponenten standardmäßig nur 10 Einträge pro Seite anzeigen können. Für eine datenlastige App — ein CRM, ein Projektmanagement-Tool oder ein Admin-Panel — brauchst du den Business-Plan mit unbegrenzten Collection-Objekten.
Für Kundenprojekte: plane immer den Business-Plan ein. 100 USD/Monat Unterschied sind für eine SaaS-App, die Umsatz generiert, vernachlässigbar — aber die Beschränkung ist ein ernstes UX-Problem, das Retention und Kundenzufriedenheit negativ beeinflusst.
Lohnt sich WeWeb?
Ja — für jeden Use Case, bei dem WeWeb das richtige Tool ist. WeWebs Business-Plan für 149 USD/Monat gibt dir einen CDN-gehosteten Frontend-Editor mit vollständiger CSS-Kontrolle, der sich mit beliebigen Backends verbindet. Die entsprechende Entwicklungszeit von Grund auf wäre 200+ Stunden.
Die Frage ist nicht "Ist WeWeb für 149 USD/Monat seinen Preis wert?" — sondern: "Ist der No-Code-Stack für 270 USD/Monat im Vergleich zu 150.000–200.000 Euro für ein Dev-Team, das dasselbe baut, sinnvoll?" Die Antwort ist offensichtlich ja für die richtigen Use Cases.
Deutsche Mittelstandsunternehmen, die ihren ersten digitalen Produktkanal aufbauen, und Berliner SaaS-Startups, die schnell auf den Markt müssen, profitieren gleichermaßen von diesem Kostenmodell. App Studio hat über 50 Apps in Produktion geliefert und setzt standardmäßig auf den Business-Plan. Mehr auf /tools/weweb.